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Publiziert am 12.08.2025
Ein IT-Sicherheitsaudit zeigt, wo Sicherheitslücken bestehen – in Technik, Organisation und Prozessen. In der Schweiz steigt die Zahl digitaler Straftaten seit Jahren, besonders im Bereich der Wirtschaftskriminalität. Für KMU heisst das: Wer die eigene Sicherheit nicht regelmässig prüfen lässt, riskiert Datenverlust, Betriebsunterbruch und rechtliche Probleme. Ein Audit schafft Klarheit, Prioritäten und messbare Verbesserungen.
Es gibt keine verbindliche gesetzliche Vorgabe für die Häufigkeit. In der Praxis empfehlen Fachstellen, die Sicherheitslage mindestens einmal pro Jahr oder bei wesentlichen Änderungen der IT-Infrastruktur zu prüfen.
Ein IT-Sicherheitsaudit bewertet technische, organisatorische und prozessuale Aspekte umfassend. Ein Penetrationstest simuliert gezielte Angriffe, um technische Schwachstellen zu finden. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, beides zu kombinieren, um ein vollständiges Bild der Sicherheitslage zu erhalten.
Typisch sind: IT-Asset- und Systeminventar, Sicherheitsrichtlinien, Rollen- und Verantwortlichkeitsdokumente, Protokolle über Updates und Patches, Backup- und Wiederherstellungsnachweise, Bearbeitungsverzeichnis nach revDSG sowie Aufzeichnungen zu Sicherheitsvorfällen.
Gesetzlich ist das für KMU nicht zwingend vorgeschrieben, aber externe Audits bringen den Vorteil einer unabhängigen Sicht und aktueller Fachkenntnisse.
Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) und die Datenschutzverordnung (DSV) bilden die wichtigsten Grundlagen für den Schutz von Personendaten. Für KMU in kritischen Lieferketten können zusätzlich das Informationssicherheitsgesetz (ISG) und die dazugehörigen Verordnungen relevant sein.
Die Kosten für ein IT-Sicherheitsaudit variieren je nach Anbieter. Bei Arcon haben wir eine schlanke Methode entwickelt, die es uns ermöglicht, ein IT-Sicherheitsaudit für KMU ab 2 Personentagen anzubieten.
Wir beraten Sie gerne individuell zu Ihrer IT-Sicherheit. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren und Ihr Audit zu planen.