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Publiziert am 18.02.2026
Rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung verwendet laut aktuellen Cyberstudien dasselbe Passwort für mehrere Online-Dienste. Über 97 % der identitätsbasierten Angriffe lassen sich auf unsichere Passwörter zurückführen. Dies zeigt deutlich, wie wichtig sichere und individuelle Passwörter für den Schutz von Daten und Systemen sind.
Schon eine einzige unsichere Anmeldung kann ausreichen, um Systeme, Daten und Geschäftsprozesse zu gefährden. Passwortsicherheit ist daher kein Nebenthema der IT, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmenssicherheit.
Seriöse Passwort-Manager verwenden starke Verschlüsselung und gelten als deutlich sicherer als manuelle Lösungen wie Notizzettel oder ungeschützte Dateien. Sie helfen zudem, komplexe und einzigartige Passwörter konsequent umzusetzen.
Typische Hinweise sind ungewöhnliche Absenderadressen, Zeitdruck, auffällige Links oder unerwartete Aufforderungen zur Eingabe von Zugangsdaten. Im Zweifel sollte keine Eingabe erfolgen und die IT-Verantwortlichen informiert werden.
Ja. Cyberangriffe erfolgen heute weitgehend automatisiert und treffen Unternehmen jeder Grösse. Angreifer unterscheiden selten zwischen Konzernen und KMU. Schwache oder wiederverwendete Passwörter werden systematisch getestet – unabhängig von Branche oder Unternehmensgrösse.
Single Sign-on kann die Sicherheit erhöhen, wenn es korrekt umgesetzt wird. Weniger Passwörter bedeuten weniger Wiederverwendung und geringeres Fehlverhalten. Voraussetzung ist jedoch eine starke Absicherung des zentralen Zugangs, idealerweise mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Das Minimalprinzip bedeutet, dass Mitarbeitende nur jene Zugriffsrechte erhalten, die sie für ihre Aufgaben tatsächlich benötigen. In der Praxis erfordert dies eine klare Rollenstruktur, dokumentierte Berechtigungen und regelmässige Überprüfungen – insbesondere bei Stellenwechseln oder Austritten.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung praxisnaher Passwort- und Sicherheitsrichtlinien in Ihrem Unternehmen.