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Publiziert am 02.09.2026
Künstliche Intelligenz ist für viele Unternehmen ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Entscheidend ist dabei nicht nur, was eine KI leisten kann, sondern auch, was mit Eingaben, hochgeladenen Dokumenten und generierten Ergebnissen geschieht. Ebenso wichtig ist die Frage, wo diese Informationen gespeichert, verarbeitet und allenfalls weiterverwendet werden.
Deshalb sollte vor dem Einsatz einer KI nicht nur ihre Leistung beurteilt werden. Ebenso wichtig ist die Frage: Wo und zu welchem Zweck werden die Daten tatsächlich bearbeitet?
Die Antwort sollte Eingaben, Dokumente, Ergebnisse, Suchindizes, Protokolle und Backups umfassen.
Dazu zählen externe Rechenzentren, Cloud-Anbieter, Sprachmodelle, Analyseplattformen und Supportpartner.
Unternehmen sollten wissen, ob ihre Daten ausschliesslich für den vereinbarten Zweck oder zusätzlich zur Produktverbesserung genutzt werden.
Löschfristen sollten nicht nur für die Benutzeroberfläche, sondern auch für Protokolle, Zwischenspeicher und Backups gelten.
Zugriffe von Mitarbeitenden, Lieferanten und Partnern sollten eingeschränkt, kontrolliert und protokolliert werden.
Relevant sind Verschlüsselung, Mehrfaktor-Authentisierung, Schlüsselverwaltung, Zugriffskontrollen und die Erkennung von Fehlkonfigurationen.
Eine Lösung sollte Datenexporte, eine Exit-Strategie sowie klare Prozesse für Störungen und Sicherheitsmeldungen vorsehen.
Nein. Ein Schweizer Datenstandort ist ein wichtiger Faktor, ersetzt aber keine Prüfung der technischen und organisatorischen Sicherheitsmassnahmen. Auch Unterauftragnehmer, Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Protokollierung und Löschprozesse müssen berücksichtigt werden.
Bei der Speicherung werden Daten auf einem Speichermedium aufbewahrt. Bei der Verarbeitung werden sie aktiv gelesen, analysiert, verändert oder für die Erstellung eines Ergebnisses genutzt. Beide Vorgänge können an unterschiedlichen Orten erfolgen.
Das hängt von den Vertragsbedingungen, Produkteinstellungen und dem Zweck der Datenbearbeitung ab. Unternehmen sollten sich ausdrücklich bestätigen lassen, ob ihre Eingaben und Dokumente für das Training oder die Verbesserung des Systems verwendet werden.
Eine Datei kann in der Benutzeroberfläche gelöscht sein, während Kopien in Backups oder Protokollsystemen noch bestehen. Deshalb sollten Löschfristen alle Speicherorte umfassen. Protokolle sind gleichzeitig wichtig, um Zugriffe und Datenbearbeitungen nachvollziehen zu können.
Wenn ein externer Anbieter Personendaten im Auftrag des Unternehmens speichert oder bearbeitet, ist in der Regel ein entsprechender Vertrag erforderlich. Darin werden unter anderem Zweck, Verantwortlichkeiten, Sicherheitsmassnahmen und der Umgang mit Unterauftragnehmern geregelt.
Ein lokaler Anbieter kann Verantwortlichkeiten, Datenstandorte und Supportwege transparenter gestalten. Entscheidend bleibt jedoch, dass Hosting, Verarbeitung, Zugriffsrechte und weitere beteiligte Systeme klar dokumentiert und vertraglich geregelt sind.
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